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Umstellung von Adobe Flash Player auf PDF

Da Flash Player seit dem 31.12.2020 nicht mehr unterstützt wird und Adobe die Ausführung Flash-basierter Inhalte in Flash Player seit dem 12.01.2021 blockiert, haben wir jetzt alle Ausgaben der Tischtennisechos auf PDF umgestellt. Hierdurch konnten auch gleichzeitig unzählige bereits abgescante Ausgaben zusätzlich online gestellt werden.

Wer würde für uns die noch fehlenden TT-Echos (grüner Hintergrund) als PDF-Datei abscannen?
 

Uns fehlt noch die eine Ausgabe Nr. 433 vom Dezember 2011. Wer hat die noch und kann uns die zum abscannen kurzzeitig zur Verfügung stellen???? (... mehr)

 

 

Mittwoch, 24. M ärz 2021 , Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) / Lokalsport

Es bleibt vorerst bei Sechserteams

TISCHTENNIS - Landesverband zieht Antrag zur Umstellung zunächst zurück

VON WOLFGANG BAUSCHER

Kassel – Nun also doch nicht. Die geplante generelle Umstellung im Ligenbetrieb auf Viererteams ab der Saison 2022 ist vorerst vom Tisch. Dies beschloss der Beirat des Hessischen Tischtennisverbandes (HTTV). Dass die Reform trotzdem noch zur Saison 2022/23 kommen könnte, scheint höchst fraglich.

Der Verband: Schon länger treten in vielen Spielklassen zwischen Hessenliga und Kreisklasse, vornehmlich bei den Damen, nicht mehr Sechser-, sondern Viererteams an. Möglichst bald sollte dies für alle Ligen gelten. Nun aber zog HTTV-Präsident Andreas Hain den Antrag dazu zurück. Die Delegierten und er waren der Ansicht, dass die Entscheidung besser vorbereitet werden müsse. Ein Meinungsbild der Vereine soll nun über die Kreistage und einen Workshop eingeholt werden. So bleibt bei der Mannschaftssollstärke zunächst alles beim Alten.

TTC Elgershausen: Guido Oliv begrüßt die Entscheidung des HTTV. Der Vorsitzende des TTC Elgershausen kann den Vierermannschaften nichts abgewinnen. Seine Gründe? „Wir müssen immer wieder unseren zahlreichen Nachwuchs bei den Erwachsenen integrieren. Das funktioniert in Sechserteams mit vier Älteren und zwei Jüngeren viel besser. Für viele der Älteren wäre das Mannschaftsgefühl gefährdet, wenn sie zu zweit mit zwei Jungen antreten müssten“, sagt Oliv.
Aber nicht nur das: „Für die größeren Klubs wie uns gäbe es mehr Heimspiele, die Hallenzeiten würden noch knapper. Wie sollen wir das hinbekommen?“. Möglicherweise seien, so Oliv weiter, „kleinere Vereine eher für die Neuerung, weil sie weniger Probleme hätten, ihre Teams zu besetzen.“

SVH Kassel: Keine Einwände gegen die Neuregelung hätte es bei der SVH Kassel gegeben. Deren erste Männermannschaft wäre in der 3. Bundesliga ohnehin schon im Viererteam angetreten. Künftig hätte dies auch für die Zweite in der Hessenliga sowie die Dritte in der Verbandsliga gegolten. „Als Hauptgrund für die Umstellung sehe ich den Zeitbedarf. Spiele zwischen Sechsermannschaften ziehen sich oft sehr und können schon mal an die fünf Stunden dauern. Welcher Zuschauer hat schon Lust, so lange in der Halle zu sitzen?“, fragt Abteilungsleiter Dieter Salmen. Zudem seien die einzelnen Mannschaften durch die Reduzierung der Spielerzahl schlagkräftiger, Qualität würde gebündelt.

SC Niesteta: Gut nachvollziehen kann Peter Schumann, dass die Meinungen geteilt sind. „Gerade bei den Infrastrukturen könnte es für die Tischtennisvereine mit Vierermannschaften schwierig werden“, sagt der Vorsitzende des SC Niestetal.
Seinen Verein sieht er da jedoch gut aufgestellt. „Wir haben den Bedarf für einen geordneten Spielbetrieb errechnet und wissen, was wir bewältigen können“, sagt er. Die meisten Niestetaler Akteure würden laut Schumann lieber im alten System bleiben. „Aber alles Neue wird ja immer erst mal abgelehnt“, merkt er an und ergänzt: „Die Reform im Tischtennis wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche.“

Neue Trainingszeiten

Turnhalle der Langenbergschule

Gynmasikraum der Langenbergschule

Kulturhalle oberer Saal

 

Mittwoch, 10. Februar 2021 , Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) / Sport

Erst Rundlauf, jetzt Nationalkader

PORTRAIT - Tischtennis-Talent Tom Küllmer träumt von der Bundesliga

VON CARINA WAGENER
Kassel – Wir schreiben das Jahr 2015: Tom Küllmer nimmt an einem Fußball-Camp in Kirchheim teil. Seit drei Jahren kickt der damals Achtjährige für den GSV Eintracht Baunatal. Nun gilt es, das Wochenende dazu zu nutzen, weiter an Technik und Taktik zu feilen. Doch ausgerechnet bei diesem Trainingslager entdeckt Küllmer eine ganz andere Sportart für sich: Tischtennis. In jeder freien Minute spielt er mit den Fußballkameraden Rundlauf und hat eine Menge Spaß. Zurück zu Hause lässt er seine Eltern Marylin und Lars wissen, dass er gern zum Tischtennis-Training gehen möchte.
 

Ein paar Monate betreibt er beide Sportarten parallel, dann ist schnell klar, wofür sein Herz schlägt.

Heute, mehr als fünf Jahre später, ist Tom Küllmer als einer von nur zwölf Jungen in ganz Deutschland für den Nachwuchs-Nationalkader (U15) des Deutschen Tischtennis-Bundes nominiert worden. „Als meine Mutter mir die E-Mail vorgelesen hat, dachte ich zuerst, das sei eine Verwechslung“, erinnert sich der Linkshänder. „Aber als dann auch nach einigen Tagen keine Korrektur kam, habe ich mich wahnsinnig gefreut und will jetzt noch mehr Gas geben.“ Ein Sichtungslehrgang beim Bundestrainer in Düsseldorf Ende vergangenen Jahres gab den Ausschlag für die Kadernominierung.

Doch zurück zu den Anfängen: Vladimir Kaprov und Diana Tschunichin, seine Trainer beim GSV Eintracht Baunatal, erkennen Toms Talent schnell. Nur vier Monate nachdem er erstmals den Tischtennis-Schläger in der Hand hatte, darf er bei den Kreismeisterschaften der Schüler antreten – und belegt dne fünften Platz. Seine Eltern, zwar sehr sport- aber bis dato wenig tischtennisaffin, gewöhnen sich genau wie Tom schnell an den neuen Alltag. Nach und nach wird das Trainingspensum ausgeweitet. Heute trainiert der Baunataler jeden Tag. Auch die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert: Als Kadermitglied ist der 13-Jährige, der die siebte Klasse des Engelsburg-Gymnasiums besucht, berechtigt, weiter zu trainieren. Aktuell feilt der Angriffsspieler mit Kaprov an seinen Aufschlägen, mit Tschunichin verbessert er beim Balleimertraining seine Rückhand-Topspin-Technik. „Ich arbeite sehr gern mit Tom“, sagt seine Trainerin Tschunichin. „Er ist sehr ehrgeizig und für sein Alter taktisch und technisch schon unheimlich weit.“ Für den Sport nimmt Tom einiges in Kauf. Das ein oder andere Treffen mit Freunden, mit denen er sich gern zum Zocken oder Fußballspielen trifft, muss dann abgesagt werden. „Aber zum Glück hat er tolle Freunde. Einer hat sogar seine Geburtstagsfeier verlegt, damit Tom dabei sein kann“, erzählt Mutter Marylin. Ziel des Bayernfans ist es, irgendwann einmal in der Bundesliga zu spielen. Aktuell tritt er in der ersten Herrenmannschaft des GSV Eintracht Baunatal in der Bezirksliga an. Bei Turnieren trägt er am liebsten sein Glückstrikot, ein altes Tibhar-Shirt von Tom Schmidt, der seine Tischtennis-Karriere ebenfalls in Großenritte begann und inzwischen bei der SVH Kassel in der 3. Bundesliga aktiv ist. Toms Eltern, die vor Corona mehr als 10 000 Kilometer für Tischtennis-Fahrten auf dem Tacho hatten, begleiten ihn gern und fiebern mit. An ein ganz besonderes Erlebnis erinnert sich Tom gern zurück: 2019 flog er mit seinem Vater, den beiden Trainern und weiteren Spielern zu einem Turnier im russischen Sankt Petersburg. „Das war richtig cool“, erinnert sich Tom. „Und ich bin in meiner Altersklasse sogar Zweiter geworden.“ Wie sein Leben ohne das Fußball-Camp in Kirchheim weitergegangen wäre, kann Tom Küllmer sich gar nicht vorstellen. Die vielen tollen Tischtennis-Momente will er jedenfalls nicht missen. Viele weitere sollen dazu kommen – jetzt sogar als Mitglied des Bundeskaders.


Termine und Events

Wir gratulieren zum Geburtstag:

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